Gesetzlicher Hinweis gemäß § 12 Abs. 2 und Abs. 3 Vermögensanlagengesetz: Der Erwerb dieser Vermögensanlage ist mit erheblichen Risiken verbunden und kann zum vollständigen Verlust des eingesetzten Vermögens führen. Der in Aussicht gestellte Ertrag ist nicht gewährleistet und kann auch niedriger ausfallen.

Tomorrow’s Motion 2

Der erste treibstofffreie Antrieb – für praktisch endlosen Satellitenbetrieb

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130.224 € zugesagt
850.000 € Fundingmaximum
89 Tage übrig

Tomorrow’s Motion 2

Der erste treibstofffreie Antrieb – für praktisch endlosen Satellitenbetrieb

Investment Kennzahlen

Erklärungen zu Rendite und Multiple
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30.09.2033
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Beschreibung

Beschreibung

Kurzbeschreibung

Unsere moderne Welt funktioniert nur, weil Satelliten funktionieren: Kommunikation, Internet, Onlinebanking, Lieferketten, Navigation, Verteidigung – Satelliten sind kritische Infrastruktur. Gleichzeitig wird der Orbit immer voller und damit gefährlicher. Denn ist der Treibstoff von Satelliten  aufgebraucht, verlieren sie ihre Manövrierfähigkeit und werden als Weltraumschrott zum Kollisionsrisiko. Der Treibstoffverbrauch macht Satelliten zudem leicht erkennbar, was gezielte Angriffe auf zentrale Teile unserer Infrastruktur wahrscheinlicher macht.

Wir bei Tomorrow’s Motion (TOMO) haben mit Generic Magnetic Propulsion (GMP) einen revolutionären, auf magnetischer Physik basierenden elektrischen Antrieb entwickelt und 8-fach patentiert. Er funktioniert komplett ohne Treibstoff, ohne bewegliche Teile und ohne Erzeugung sichtbarer Abgase. Das ermöglicht erstmals einen autarken, praktisch endlosen Betrieb. Unser Antrieb setzt neue Maßstäbe in Sachen Effizienz, Beweglichkeit, Nachhaltigkeit und Skalierbarkeit. Er ist deutlich kleiner, leichter und bis zu 10x günstiger als bisherige Alternativen.

Das klingt zu gut, um wahr zu sein? Unter der Überschrift „Innovation und Technologie“ erklären wir im Detail, wie GMP funktioniert. Die physikalischen Grundlagen wurden zudem unter anderem unabhängig durch 2 Physikprofessoren der TH Ingolstadt bestätigt. Juli 2026 wurde TOMO beim Airbus-Innovationswettbewerb als einer der Top-3-Gewinner im Bereich Weltraumtechnologie ausgezeichnet.

 

Unsere Zielgruppen sind Satellitenhersteller, Satellitenbetreiber, Raumfahrtbehörden, und das Militär. Sie profitieren von längerer Satellitenlebensdauer, geringerem Gewicht und Kosten, vorschriftsgemäßem Deorbiting und aus militärischer Sicht zusätzlichen Vorteilen wie dem Stealth Betrieb (nahezu unerkennbar sich im Orbit bewegen). Umsätze erzielen wir durch die Vergabe von Lizenzen, der Herstellung von Standard und Auftragsspezifischen GMP-Antriebseinheiten, sowie durch kundenspezifische Entwicklungsaufträge.

Seit unserer letzten Finanzierungsrunde haben wir große technische Fortschritte erzielt und erste kommerzielle Aufträge aus der Industrie erhalten, sowie die Zulassung als Lieferant für eine deutsche Verteidigungsbeschaffungsstelle.

Der nächste große Schritt ist der erste Weltraumtest der GMP-Technologie – gemeinsam mit RapidCubes Berlin und mit Förderung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), sowie die Voranbringung des internationalen Markteintritts.

Wir stehen am Übergang von der validierten Labortechnologie zum flugerprobten System. Investieren Sie jetzt in die erste ressourcenunabhängige Antriebstechnologie, die grundlegend verändert, wie Satelliten angetrieben werden – und sichern Sie sich einen Anteil an einem Markt mit Milliardenpotenzial.

Team

Lutz May

CEO & CTO

Lutz ist das Genie hinter der Entwicklung: Physiker und Elektronikingenieur mit über 25 Jahren Erfahrung in der Entwicklung von Deep-Tech-Lösungen. Nach einer erfolgreichen Karriere in der Halbleiterindustrie gründete er mehrere Unternehmen im Bereich berührungsloser Drehmoment-Sensorik, deren Produkte heute u.a. bei BMW und Bosch in Serie eingesetzt werden. Als Erfinder und Mehrheitsgesellschafter von TOMO leitet er Forschung und Entwicklung der GMP-Technologie und verantwortet das Patentportfolio. Lutz trägt echten Erfindergeist in sich: Schon mit 16 Jahren baute er ein altes Oszilloskop um zu einem schwarz-grünen Fernseher (anstatt schwarz-weiß). 1995 gelang ihm ein riesiger Durchbruch: Er entwickelte eine Technologie, die zur Grundlage einer neuen Generation von Drehmomentsensoren wurde, wie sie heute in E-Bikes, Straßenfahrzeugen und Windkraftanlagen verwendet werden. Lutz hat damit bereits einmal geschafft, woran GMP heute gemessen wird: eine Technologie zu entwickeln, die zunächst zu gut schien, um wahr zu sein – und sich am Ende nicht nur bewiesen, sondern selbst als Industriestandard etabliert hat. Schon damals musste Lutz sich auf dem Markt mit einer zu diesem Zeitpunkt „unglaublichen“ Lösung durchsetzen. Nach mehrjähriger Überzeugungsarbeit sind daraus sehr erfolgreiche „Standard“ Produkte geworden, wovon viele Unternehmen und Anwender heute profitieren.

Christian Leitoch

R&D Hardware

Christian ist Dipl.-Ing. mit langjähriger Erfahrung in mechanischer Konstruktion, Montage und Prüfung von High-Tech-Systemen. Er verantwortet bei TOMO das mechanische Design der GMP-Spulen sowie den Aufbau und Test von Testplätzen und Prototypen. Sein tiefes Verständnis für die technischen Anforderungen komplexer Systeme macht ihn zu einer Schlüsselperson im Entwicklungsteam, insbesondere bei der mechanischen Integration in das Demonstrationsprojekt mit dem 16U-CubeSat-Satelliten für den anstehenden Weltraumtest.

Axel May

R&D Software

Axel bringt 30 Jahre Erfahrung aus dem Bereich Messsysteme in der Öl-Industrie mit und entwickelt bei TOMO die Steuer-, Kommunikations- und Datenauswertungs-software der GMP-Antriebe, einschließlich der Firmware für die On-Board-Elektronik. Er ist zudem für die Entwicklung intuitiver Benutzeroberflächen verantwortlich, u.a. für das Attitude-Control-Simulationswerkzeug, mit dem TOMO die Kompensation von Satellitentaumeln durch GMP nachgewiesen hat.

Peter May

Datenanalyse

Peter bringt fundierte analytische Fähigkeiten und ein ausgeprägtes technisches Verständnis in das Team ein und unterstützt das Management in operativen Fragen. Er sorgt dafür, dass dem Team die für die anspruchsvolle Entwicklungsarbeit notwendige IT-Infrastruktur zur Verfügung steht, und baut aktuell eine zentrale TOMO-Datenbank auf, in der Mess- und Testergebnisse aus allen Experimenten automatisiert erfasst und für die weitere Auswertung nutzbar gemacht werden – unabhängig davon, wer sie erhoben hat. Zunehmend übernimmt er zudem die repräsentative Rolle im Kundenkontakt und vertritt TOMO im Austausch mit bestehenden und potenziellen Kunden.

 

Produkt und Kundennutzen

TOMOs Kernprodukt ist der GMP-Antrieb (Generic Magnetic Propulsion) für kleine und mittelgroße Satelliten: ein treibstofffreies, wartungsfreies Antriebsmodul ohne bewegliche Teile, das ausschließlich elektrisch betrieben wird. Kunden sind Satellitenhersteller und -betreiber, für die der Antrieb drei zentrale Probleme löst:

  1. Die begrenzte Lebensdauer treibstoffabhängiger Satelliten
  2. Die wachsende regulatorische Pflicht zum kontrollierten Deorbiting (kontrollierte Rückführung in die Erdatmosphäre) am Ende der Mission
  3. Der hohe Kostendruck

Größenvergleich und Komplexität vom reinen GMP-Antrieb mit alternativen elektrischen Antriebssystemen.
 

Welche Vorteile die GMP-Technologie unseren Kunden gegenüber bisherigen Technologien bringen

Konventionelle Satellitenantriebe basieren auf chemischen Treibstoffen oder Edelgasen wie Xenon. Sie sind teuer in der Herstellung, komplex in der Handhabung und begrenzen die einsetzbare Nutzlast sowie die Missionsdauer. Die Generic Magnetic Propulsion (GMP)-Technologie von TOMO ersetzt dieses Prinzip vollständig: Der Antrieb erzeugt Schub durch Wechselwirkung mit dem Erdmagnetfeld – ohne zusätzlichen Treibstoff, ohne bewegliche Teile, ohne Abgase.

Die daraus resultierenden Einsparungen wirken auf mehreren Ebenen gleichzeitig:

Geringere Herstellungskosten: Ein GMP-Antrieb besteht aus Spulen, Leistungselektronik und Steuerungssoftware – allesamt industriell verfügbare Komponenten ohne Sonderanforderungen. Druckbehälter, Ventile, Rohrleitungen und Treibstofftanks entfallen vollständig. Reaktionsräder und Magnetorquer, die heute separat für die Lageregelung verbaut werden, werden durch GMP ersetzt. Das vereinfacht die Satellitenkonstruktion erheblich und reduziert die Teileanzahl und Fertigungstiefe.

Vereinfachte Logistik und Montage: Treibstoffbasierte Antriebe erfordern aufwendige Sicherheitsvorkehrungen bei Transport, Lagerung und Betankung – Reinraumklassen, Druckprüfungen, Gefahrgutlogistik. All das entfällt bei GMP. Die Integration des Antriebs in den Satelliten erfolgt wie der Einbau einer Elektronikbaugruppe. Das verkürzt die Montagezeit und senkt die Infrastrukturkosten beim Hersteller.

Deutlich geringeres Startgewicht: Treibstoff ist schwer, er macht oft 30–50 % der Startmasse aus. Da GMP keinen Treibstoffvorrat benötigt, sinkt die Startmasse erheblich. Geringeres Gewicht bedeutet niedrigere Startkosten – oder mehr Nutzlast bei gleichem Startgewicht.

Kein Treibstoffverbrauch im Betrieb: Konventionelle Satelliten verbrauchen ihren Treibstoffvorrat. Ist er aufgebraucht, endet die Mission. GMP bezieht seine Energie aus dem Bordstromsystem, das durch Solarpaneele kontinuierlich gespeist wird. Die Mission endet nicht durch Treibstoffmangel, sondern erst durch den tatsächlichen Verschleiß der Elektronik oder der Solarzellen. Ein weiterer daraus resultierende Vorteil ist der Stealth Betrieb für den militärischen Anwendungsbereich (nahezu unerkennbar sich im Orbit bewegen).

Verlängerung der Missionsdauer um das Zwei- bis Vierfache: In der Praxis bedeutet dies eine Verdoppelung bis Vervierfachung der nutzbaren Missionsdauer gegenüber konventionell angetriebenen Satelliten vergleichbarer Klasse. Für den Betreiber sinken damit die jährlichen Kapitalkosten pro Satelliten drastisch: Die Investition in Bau und Start verteilt sich auf einen wesentlich längeren Nutzungszeitraum.

Innovation und Technologie

Unser GMP-Antrieb basiert auf den Lorentzkräften, die entstehen, wenn die vom GMP-Antrieb erzeugten künstlichen Magnetfelder mit dem Erdmagnetfeld in Wechselwirkung treten. Es entsteht eine Kraftkopplung, wie sie bereits bei bekannten Satelliten-Steuerungssystemen (Magnetorquern) seit fast 10 Jahren erfolgreich zum Einsatz kommt

Technische Erklärung: Hier ist der Seite-an-Seite-Vergleich, bei dem in beiden Bildern derselbe Satellitenkörper verwendet wird (transparent dargestellt mit gestrichelter Kontur):

  • Links (Magnetorquer): drei Ferritstab-Spulen, vollständig im Inneren des Satelliten untergebracht, ausgerichtet entlang der X-, Y- und Z-Achse — die dritte Achse ist mit dem üblichen Symbol "aus der Bildebene heraus/hinein" (Kreis mit Punkt) dargestellt, da sie entlang der Blickachse zeigt.
  • Rechts (TOMO GMP): zwei große Kupfer- oder AluminiumLuftspulen, außen am Satelliten montiert, jeweils etwa so groß wie der Satellitenkörper selbst — passend zum Größenverhältnis in Ihrem Referenzbild.

Der Unterschied zu klassischen Magnetorque-Steuersystemen ist, dass es TOMO gelungen ist, asymmetrische Magnetfelder zu erzeugen, die eine Nettokraft generieren. Die Physik dazu wurde bereits 2021 von zwei Wissenschaftlern an der Cornell-Universität erkannt und dort erstmals wissenschaftlich diskutiert. Quote:

Durch eine seltene Analyse der nichtlinearen Kopplung der sechs Bewegungsdifferentialgleichungen zeigt sich: Die Fortpflanzung des Lorentz-Drehmoments führt zu translatorischer Bewegung. Dieser Kopplungseffekt wurde in der bisherigen Literatur weitgehend übersehen."

2025 haben zwei Physikprofessoren der Technischen Hochschule Ingolstadt nach einer sechsmonatigen wissenschaftlichen Untersuchung die physikalischen Grundlagen von GMP unabhängig bestätigt – die erste externe akademische Validierung dieser Art.

Technologisch hat TOMO in den letzten 15 Monaten 2 zentrale Durchbrüche erzielt: eine Hochstrom-Treiberstufe, die bei weniger als 1 V Versorgungsspannung bis zu 1000 A liefert und ohne signifikante Eigenerwärmung arbeitet – nach TOMOs Kenntnis ohne Vorbild in kompakten Satellitenantrieben – sowie ein eigenentwickeltes Präzisionsmesssystem, das GMP-Schubkräfte erstmals direkt und reproduzierbar misst, statt sie nur rechnerisch abzuleiten.

Durch die Verwendung eines neuen leitfähigen Materials in Verbindung mit der Möglichkeit bis zu 1000 A zu arbeiten, erwartet TOMO eine Antriebsleistung-Steigerung von Faktor 10 bis 60 mit der sich in Entwicklung befindenden GMP-2 Technologie.

TOMO sichert seine technologische Position kontinuierlich über ein wachsendes Patentportfolio (Anmeldungen 2018–2025) ab und arbeitet eng mit institutionellen Partnern wie DLR, RapidCubes Berlin und ZFT Würzburg sowie mit Dr. Siegbert Martin (ehem. CTO TESAT Spacecom) als Senior Advisor zusammen.

Wir haben unseren revolutionären Antrieb primär für den Weltraumeinsatz entwickelt, da die Antriebsvorteile den wachsenden Bedarf und Anforderungen des schnell wachsenden Satelliten Markt erfüllen. Aber er funktioniert auch hier auf der Erde und perspektivisch sind weitere Einsatzfelder denkbar.

Wie sich die Eigenschaften von GMP auf andere Einsatzfelder übertragen lassen, zeigt ein Beispiel aus dem maritimen Bereich: der Einbau und Betrieb eines GMP-Antriebs in einer geräuschlosen Wasserdrohne. Da GMP ohne Propeller oder sonstige bewegliche Teile auskommt, bewegt sich die Drohne praktisch lautlos – ein klarer Vorteil für Überwachungs- und Messeinsätze, bei denen akustische Unauffälligkeit entscheidend ist.

 

Forschungs- und Überwachungsdrohnen, die mit dem TOMO-GMP-Antriebssystem ausgestattet sind.

Markt und Zielgruppe

TOMO adressiert den wachsenden Markt für Kleinsatelliten-Antriebssysteme. Zielkunden sind kommerzielle Satellitenhersteller und -betreiber, nationale Raumfahrtagenturen (u.a. DLR) sowie Verteidigungs- und Dual-Use-Beschaffungsstellen. Mit der im Q2 2026 erfolgten Zulassung als Lieferant für eine deutsche Verteidigungsbeschaffungsstelle hat TOMO den Zugang zu einem Beschaffungssegment erhalten, das für nicht-zugelassene Anbieter verschlossen ist.

 

Gesamtbewertung des Marktpotenzials

Das Marktpotenzial von GMP geht weit über den klassischen Satellitenantriebsmarkt hinaus: Auf Basis der hier prognostizierten aktiven Satellitenpopulation von über 43.000 Einheiten bis 2032, einem konservativen adressierbaren Anteil von ~60 % ohne Antrieb sowie TOMO-internen Lizenz- und Hardwareerlösschätzungen ergibt sich ein Serviceable Obtainable Market (SOM) von ca. 67 Mrd. € bis 2032.

Erschließung eines bisher nicht adressierbaren Marktsegments: Heute fliegt die große Mehrheit aller Kleinsatelliten ohne jeden Antrieb (zu aufwendig, zu schwer und zu teuer). Dadurch haben sie eine limitierte Verweilzeit, bevor sie abstürzen, und ihre Beweglichkeit ist sehr limitiert was Steuerung und Umlaufbahn-Änderung angeht.

GMP ist skalierbar bis hinunter zu kleinsten Satellitenklassen. Damit eröffnet die Technologie ein für herkömmliche Antriebshersteller nicht-existierendes Marktsegment: Tausende von Satelliten, die erstmals überhaupt Bahnkontrolle, Stationserhalt und gezielte Deorbitierung erhalten können.

Geografisch verfolgt TOMO eine zweigleisige Strategie: Ausbau der europäischen Vertriebsbasis (u.a. über die Berater Dr. Siegbert Martin, Florian Huber und Richard Ebert, die deutsche und europäische institutionelle Kanäle abdecken) und parallel dazu den internationalen Markteintritt, wo das regulatorische und beschaffungstechnische Umfeld für neue Raumfahrttechnologien deutlich zugänglicher ist. Im Oktober 2026 ist TOMO mit einem eigenen Stand auf der Silicon Valley Space Week (Satellite Innovation und MilSat Symposium) vertreten – ein zentraler Meilenstein für die Internationalisierung.

Wettbewerb und Alleinstellungsmerkmale

Bisherige Antriebskonzepte für Satelliten – Gas-, chemische, nukleare und elektrische Antriebe (z.B. Ionen- oder Hall-Antriebe) – benötigen alle zusätzlichen Treibstoff. Ist dieser aufgebraucht, wird der Satellit bewegungsunfähig und endet als Weltraumschrott.

GMP ist davon vollständig unabhängig: kein Treibstoff, keine beweglichen Verschleißteile, kein Wartungsbedarf, und damit eine deutlich höhere effektive Lebensdauer bei geringerem Eigengewicht und geringeren Startkosten.

TOMO hat als bislang einziger Anbieter die physikalischen Grundlagen seines Antriebsprinzips unabhängig akademisch validieren lassen (TH Ingolstadt). Hinzu kommt die Fähigkeit zur direkten Messung der erzeugten Schubkraft über ein eigenentwickeltes Präzisionsmesssystem – ein Beleg, den Wettbewerber für einen derartigen Antrieb nur mit großem Aufwand und eingeschränkter Funktionalität anstreben.

Den eigenen technologischen Vorsprung schützt TOMO über ein kontinuierlich erweitertes Patentportfolio. Es überspannt die 7-jährigen Entwicklungsphasen der magnetischen TOMO-Antriebe und beschreibt den Aufbau, Funktionsweise, und verschiedene Ziel-Applikationen. Insgesamt hat TOMO 16 Patentschriften eingereicht, wovon 8 schon bewilligt wurden.

Geschäftsmodell und Vertrieb

TOMOs Umsatzmodell basiert auf drei Säulen:

  1. Kundenspezifische Entwicklungsaufträge in der frühen Phase (u.a. bereits realisierte Aufträge aus der internationalen Halbleiterindustrie)
  2. Ab Erreichen der Flugreife: Die Vergabe nicht-exklusiver Lizenzen an Satelliten- und Triebwerkshersteller
  3. Der Bau von schlüsselfertigen GMP-Antriebsmodulen mit Hilfe von zertifizierten externen Fertigungsstätten

Dieses Lizenzmodell ermöglicht hohe Skalierbarkeit und starke Margen, da TOMO selbst keine Großserienfertigung aufbauen muss. Es wird erwartet, dass die Einnahmen durch das Gewähren von Nachbaulizenzen ab 2028 sehr stark wachsen wird und gleichzeitig der Bedarf an Kundenspezifischen Lösungen dann abnehmen wird.

In der obigen Grafik werden 3 verschiedene Geschäftsentwicklungen dargestellt. Die blaue Kurve stellt das zu erwartende Minimumgeschäft mit dem jährlichen Umsatz dar. Sollte es TOMO gelingen, Lizenzvereinbarungen mit größeren Kunden frühzeitig abschließen zu können (bedingt durch Ereignisse wie einen Rückzug der USA aus der NATO), dann ist die orangene Kurve gültig. Der dritte Fall (grün) tritt ein, sollten Militärstrukturen beschleunigt die GMP-Technologie in ihrem Verteidigungsprogramm integrieren. Bedingt durch die bürokratischen und branchenspezifisch langen Anlaufzeiten wird mit nennenswerten Umsätzen ab 2030 gerechnet. Ab diesem Zeitpunkt wird ein starkes, exponentielles Wachstum erwartet.

Im Vertrieb setzt TOMO auf ein Netzwerk spezialisierter Berater statt auf ein eigenes Großvertriebsteam: Dr. Siegbert Martin (ehem. CTO TESAT Spacecom) deckt die europäische Förderlandschaft und Großkonzerne ab, Florian Huber und Richard Ebert deutsche und europäische institutionelle Kanäle und TOMO selbst den Verteidigungs- und Dual-Use-Marktzugang.

Strategischer Partner für institutionelle Validierung und Förderprojekte sind Institute wie EurA und ESA BIC. Den internationalen Markteintritt bereitet TOMO über die Teilnahme an der Silicon Valley Space Week (Oktober 2026) sowie über direkten Dialog mit US-Verteidigungs- und Raumfahrt-Stakeholdern vor.

Bisherige Erfolge

Die vergangenen 15 Monate waren die bislang produktivste Phase in TOMOs Geschichte. Wichtigste Meilensteine:

  • Entwicklung und Inbetriebnahme einer Hochstrom-Treiberstufe mit über 600 A bei nur 0.2-0.6 V Versorgungsspannung
  • Fertigstellung eines eigenentwickelten Präzisionsmesssystems zur direkten Messung der GMP-Schubkraft nach neunmonatiger Entwicklung
  • Erste unabhängige akademische Bestätigung der physikalischen Grundlagen von GMP durch zwei Physikprofessoren der TH Ingolstadt
  • Empirischer In-Orbit-Nachweis und positive Auswertung durch Universitäten Mailand und Turin.

Auf der Partnerseite startete TOMO im ersten Halbjahr ein DLR-gefördertes zweiphasiges In-Orbit-Demonstrationsprojekt gemeinsam mit RapidCubes (Berlin) auf Basis einer 16U-CubeSat-Plattform; Phase 1 (Planung und Demonstrator Bau) läuft. Ziel ist es, Ende 2027 einen Weltraumtest durchführen zu können.

TOMO erhielt zudem erste kommerzielle Entwicklungsaufträge aus der internationalen Industrie, wurde im Q2 2026 als Lieferant für eine deutsche Verteidigungsbeschaffungsstelle zugelassen und hat mit der Teilnahme an einer großen Raumfahrtmesse in San Francisco (Ende 2026) den internationalen Markteintritt eingeleitet. Das Engineering-Team wurde um zwei Maschinenbauingenieure erweitert, und Dr. Siegbert Martin, ehemaliger CTO von TESAT Spacecom, wurde als Senior Berater für TOMO gewonnen.

Ziele und Kapitalverwendung

TOMO sucht Ihr Investment zur Finanzierung der nächsten entscheidenden Entwicklungsphase: die erste In-Orbit-Validierung der GMP-Technologie, der Ausbau des Teams und der Aufbau einer kommerziellen Präsenz im Europäischen Verteidigungs- und Raumfahrtmarkt.

Die Mittel verteilen sich auf fünf Bereiche:

  • 50 % GMP-In-Orbit-Validierung (16U-CubeSat, Raketenstart, Bodenstationsbetrieb – bis zu 70 % Co-Finanzierung durch einschlägige Institute angestrebt)
  • 22 % Teamaufbau über 24 Monate (u.a. Forschungswissenschaftler PhD, Marketing/Investor Relations, zwei Engineering-Praktikanten)
  • 13 % Vertrieb/Marketing & US-Markteintritt (inkl. Silicon Valley Space Week Oktober 2026)
  • 10 % GMP-2-Weiterentwicklung (50–70 % Co-Finanzierung über ESA/DIANA angestrebt)
  • 5 % Betriebsmittel- und Kontingenzreserve

Zentraler Meilenstein ist der erfolgreiche Start, die Inbetriebnahme und der erste In-Orbit-Betrieb eines GMP-ausgerüsteten Satelliten mit experimentellen Daten zur Antriebsleistung im Weltraum. 2 der 5 Investitionsbereiche bieten erhebliches Co-Finanzierungspotenzial – ein Erfolg bei den Förderanträgen würde einen wesentlichen Teil des eingesetzten Kapitals für zusätzliche Laufzeit oder beschleunigte Aktivitäten freisetzen.

Top Gründe für eine Investition

  • Unabhängig validierte Physik: Erste externe akademische Bestätigung der GMP-Wirkprinzipien durch zwei Professoren der TH Ingolstadt, ergänzt durch direkte Schubkraft-Messungen in Laborversuchen.
  • Technologischer Vorsprung mit messbaren Ergebnissen: Steigerung der Antriebsleistung um mehr als das 10-fache durch die Bereitstellung einer Hochstrom-Treiberstufe (>600 A bei <1 V) und eigenentwickeltes Messsystem zur direkten Schubmessung – beides eine absolute Neuheit in kompakten Satellitenantrieben.
  • Institutionelle Rückendeckung: DLR-gefördertes In-Orbit-Demonstrationsprojekt mit RapidCubes Berlin sowie Zulassung als Lieferant für eine deutsche Verteidigungsbeschaffungsstelle – beides Türöffner für Märkte, die für nicht-validierte Anbieter verschlossen sind.
  • Skalierbares Lizenzgeschäft: Geschäftsmodell mit hohen Margen über die Vergabe nicht-exklusiver Lizenzen, eigene Fertigung durch qualifizierte externe Unternehmungen, ergänzt durch bereits laufende kommerzielle Aufträge aus der Industrie.
  • TOMO hat Gespräche und Verhandlungen zur Realisierung des Co-Finanzierungshebel: Bis zu 70 % der Mittel für die beiden größten Investitionsbereiche (In-Orbit-Validierung, GMP-2) könnten über Markt-typische-Förderungen abgedeckt werden – ein zusätzlicher Hebel auf das eingesetzte Investorenkapital.

Risikomanagement

  • Schlüsselpersonal: Als kleines Team ist TOMO auf einzelne Wissensträger angewiesen. Maßnahme: systematische Dokumentation des technischen Know-hows und Verteilung des Kernwissens auf mehrere Teammitglieder, externe Berater und Kooperationspartner; gezielte Mittelverwendung für Teamaufbau.
  • Technische Unvorhersehbarkeiten: Physikalische oder technische Herausforderungen können zusätzliche Mittel und Zeit binden. Das grundsätzliche Funktionsprinzip von GMP ist dabei kein offenes Risiko mehr: Die zugrunde liegende Wechselwirkung mit dem Erdmagnetfeld ist aus dem jahrzehntelangen Einsatz von Magnetorquern bekannt, wurde für TOMOs asymmetrischen Ansatz unabhängig von zwei Physikprofessoren der TH Ingolstadt akademisch bestätigt. Das verbleibende Risiko betrifft damit primär Entwicklungsdauer, Kosten und Leistungsskalierung (insbesondere bei GMP-2) — nicht die grundsätzliche Funktionsfähigkeit der Technologie. Maßnahme: etablierte iterative Entwicklungs- und Testprozesse, externe technische Berater (u.a. Dr. Siegbert Martin, ehem. TESAT) und institutionelle Partner (DLR, ZFT) zur frühzeitigen Risikoerkennung sowie eine Liquiditätsreserve für kurzfristige Reaktionsfähigkeit.
  • Wettbewerb und Nachahmer: Das Marktpotenzial macht GMP für Nachbauer attraktiv. Maßnahme: kontinuierlicher Ausbau des Patentportfolios (Anmeldungen seit 2018, damit ein bestehender Entwicklungsvorsprung von rund 7 Jahren gegenüber potenziellen Nachahmern) sowie First-Mover-Vorteil durch frühe In-Orbit-Validierung und Aufbau von Referenzkunden in Europa und den USA.
  • Auftrags- und Lieferkettenrisiko: Geplante Schlüsselaufträge könnten ausbleiben, kritische Komponenten oder Testkapazitäten könnten knapp werden. Maßnahme: Aufbau einer Pipeline aus mehreren parallelen Kunden- und Partnerprojekten in unterschiedlichen Märkten sowie eine Mehrquellenstrategie (Second-Source-Beschaffung) für kritische elektronische Komponenten, u.a. über Partner wie RapidCubes Berlin und ZFT Würzburg.

Über Tomorrow’s Motion

Tomorrow’s Motion GmbH (TOMO) wurde von Lutz May in der Metropolregion München gegründet und hat ihren Sitz in Starnberg, Bayern. Lutz, Physiker und Elektronikingenieur, bringt über 25 Jahre Erfahrung aus der Halbleiterindustrie und aus dem erfolgreichen Aufbau von Unternehmen im Bereich berührungsloser Drehmomentsensorik mit, deren Produkte heute u.a. bei BMW und Bosch in Serie eingesetzt werden. 2019 entwickelte er gemeinsam mit seinem Team die Generic Magnetic Propulsion (GMP)-Technologie – ausgelöst durch die Beobachtung, dass treibstoffabhängige Antriebe Satelliten unweigerlich zu Weltraumschrott werden lassen, sobald der Treibstoff aufgebraucht ist.

Seither hat sich TOMO von einem erfolgreichen Proof-of-Concept zu einem Unternehmen mit unabhängiger akademischer Validierung (TH Ingolstadt), direkter Labor- und In-Orbit-Evidenz und wachsender kommerzieller Zugkraft in zivilen wie verteidigungsnahen Märkten entwickelt. Die Vision: Antriebstechnologie, die Satelliten effizienter, langlebiger und nachhaltiger macht – als Beitrag zu einer sichereren und saubereren Nutzung des Weltraums.

FAQ

Wie kann ein Antrieb ganz ohne Treibstoff funktionieren – widerspricht das nicht der Physik?

GMP verbraucht keinen zusätzlichen Treibstoff, sondern nutzt asymmetrische Lorentzkräfte zwischen elektrisch erzeugten Magnetfeldern und einem externen Feld (z.B. dem Erdmagnetfeld). Da dieses Funktionsprinzip vom klassischen Lehrbuchwissen abweicht, hat TOMO gezielt eine unabhängige akademische Prüfung in Auftrag gegeben: Zwei Physikprofessoren der TH Ingolstadt haben die physikalischen Grundlagen nach sechsmonatiger Untersuchung bestätigt.

 

Wann findet die erste In-Orbit-Demonstration statt?

Abhängig von der Startverfügbarkeit ist der In-Orbit-Test für Ende 2027 geplant.

 

Wie unterscheidet sich TOMO von Anbietern elektrischer Antriebe wie Ionen- oder Hall-Triebwerken?

Auch elektrische Antriebe wie Ionen- oder Hall-Triebwerke benötigen ein Arbeitsmedium (z.B. Xenon), das verbraucht wird und die Lebensdauer begrenzt. GMP kommt vollständig ohne Arbeitsmedium aus, hat keine beweglichen Verschleißteile und ist daher praktisch wartungsfrei und nicht durch Treibstoffvorrat limitiert. Das ermöglicht eine deutlich längere effektive Lebensdauer bei geringerem Startgewicht. Zudem bietet der GMP-Antrieb weitere Funktionen wie Richtungssteuerung und Deorbiting.

 

Worin unterscheiden sich GMP-1 und GMP-2?

GMP-1 und GMP-2 sind zwei Entwicklungsstufen der Generic Magnetic Propulsion-Technologie von TOMO, die auf demselben physikalischen Grundprinzip basieren, sich jedoch in Leistungsklasse und Einsatzprofil wesentlich unterscheiden. GMP-1 ist die validierte Basisstufe für Lageregelung, Stationshaltung und moderates Orbit-Management in kleinen bis mittelgroßen Satelliten. GMP-2 stellt die leistungsgesteigerte Weiterentwicklung dar, die durch eine proprietäre Leitertechnologie deutlich höhere Schubkräfte erzielt und damit auch anspruchsvolle Bahnmanöver — einschließlich des Transfers zwischen Erdumlaufbahnen — ermöglicht. Beide Stufen teilen die grundlegenden Vorteile der GMP-Technologie: kein Treibstoff, keine beweglichen Teile und eine Verlängerung der Missionsdauer um das Zwei- bis Vierfache gegenüber konventionellen Antrieben. Die Leistungsangaben zu GMP-2 beruhen auf ingenieurwissenschaftlichen Projektionen und befinden sich aktuell in der Validierungsphase.

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Ihre Anfrage leiten wir an das Unternehmen weiter. Wird der Zugang bestätigt, erhalten Sie ein NDA zur Unterzeichnung. Nach unterschriebenem NDA stellen wir Ihnen den Zugang zum Datenraum zur Verfügung. Wird der Zugang abgelehnt, sollten Sie dies in Ihrer Investitionsentscheidung berücksichtigen.

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